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«August 29, 2012 - August 29, 2013»
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Start: 20:00
End: 22:00

Vor etwa zweitausendfünfhundert Jahren entstand auf dem Glauberg am Rande der Wetterau eine mächtige frühkeltische Siedlung, an die sich ein weitläufiger „Heiliger Bezirk“ mit Grabhügeln, einem rätselhaften Grabensystem und mehreren Pfostenstellungen anschloss. Astronomische Berechnungen weisen auf eine Orientierung der Anlage zum Aufgangspunkt des Mondes hin, den dieser nur etwa alle neunzehn Jahre erreicht („Große Mondwende“).

Prof. Dr. Bruno Deiss
Institut für Theoretische Physik
Goethe-Universität
Frankfurt am Main

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Start: 20:00
End: 22:00

Aktueller Stand der internationalen Projekte in Europa und den USA und ihre Herausforderungen an die Systemingenieure

Dr.-Ing. Hans J. Kärcher
MT-Mechatronics
Mainz

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Start: 20:00
End: 22:00

Der Raum zwischen den Galaxien und Galaxienhaufen ist nicht leer: Neben interstellarem Gas und Staub, die uns durch ihr Verhalten Kenntnisse über die dort vorliegenden elektrischen und magnetischen Felder sowie die Gravitationsfelder liefern, scheint es noch mehr zu geben. Manche Forscher sagen: „muß“ es geben ! Eine gleichförmig verteilte mysteriöse Substanz, die dunkle Energie, könnte eine Reihe von kosmologisch relevanten Beobachtungen erklären : die beschleunigte Expansion des Universums seit einigen Milliarden Jahren , die präzise Verteilung kleiner Schwankungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung und unser quantitatives Verständnis des Wachsens kosmischer Strukturen.
Der Ursprung der Dunklen Energie gehört zu den großen Rätseln, deren Lösung Aufschluss über die Vereinheitlichung von Gravitation und fundamentalen Quanten-Wechselwirkungen liefern könnte.
Grosse astronomische Beobachtungsprogramme versuchen, Quintessenz - eine dynamische Form der dunklen Energie - von einer statischen kosmologischen Konstanten zu unterscheiden. Quintessenz könnte mit einer neuen fundamentalen makroskopischen Kraft verknüpft sein und zu einer geringen Zeitvariation der fundamentalen Konstanten führen.

Prof. Dr. C.Wetterich
Uni Heidelberg

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Start: 20:00
End: 22:00

Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist ein Radioteleskop, das eine noch niemals erreichte Kombination von Empfindlichkeit und räumlichem Auflösungsvermögen im Bereich der Millimeter- und Submillimeterwellenlängen bietet. Es wird zur Zeit in der Atacamawüste im Norden von Chile auf 5000 Meter über dem Meeresspiegel, einem der trockensten Plätze auf der Erde, gebaut. Im Rahmen einer internationalen kooperation wird ALMA bis Ende 2013 aus 54 Antennen zu je 12 Meter Durchmesser und 12 Antennen zu je 7 Meter Durchmesser bestehen. Erste wissenschaftliche Ergebnisse werden jedoch schon seit September 2011 gewonnen.

Dipl.-Physikerin Sandra Burkutean
Argelander Institut für Astronomie
German ALMA Regional Centre Node
Bonn

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Start: 20:00
End: 22:00

Ob dieser Vortrag wirklich stattfindet ist fraglich, denn an diesem Tag, am 21.12.2012, soll nach dem Maya-Kalender die Welt untergehen.

Wir bleiben aber optimistisch und werden uns, wenn alles gut geht, mit Endzeitszenarien aus astronomischer Sicht befassen. Dass einmal Schluss ist, kann als sicher betrachtet werden, doch bleibt die Frage: „Wie nah (oder fern) ist das Ende?“

Prof. Dr. Gerd Küveler ist am Rüsselsheimer Campus der Hochschule RheinMain tätig. Seine Lehrgebiete sind Ingenieurinformatik und Astrophysik. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Automatisierung astronomischer Geräte. Daneben beschäftigt er sich mit der Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Science Fiction. Er ist Verfasser mehrerer Bücher auf unterschiedlichen Gebieten.

Prof. Dr. Gerd Küveler
Hochschule RheinMain
Rüsselsheim

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Start: 20:00
End: 22:00

Am Ende der Entwicklung von Sternen mit mehr als acht Sonnenmassen kollabiert der dichte Kern des Sternes in einer gigantischen Explosion, einer Supernova.

Übrig bleibt ein schnell rotierender Neutronenstern, der regelmäßige Pulse aussenden kann wie ein kosmisches Leuchtfeuer. Ein sogenannter Pulsar ist dann entstanden, dessen Eigenschaften man mit Radio-Teleskopen und Röntgen-Satelliten studieren kann. Die neuesten Beobachtungen zeigen, dass die extrem dichte Materie im Inneren des Neutronensternes ungewöhnliche Eigenschaften besitzt.

Prof. Dr. Jürgen Schaffner-Bielich
Institut für Theoretische Physik
Goethe Universität Frankfurt

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Start: 20:00
End: 22:00

Die Erforschung der Dunklen Materie

Prof. Dr. Uwe Oberlack
Institut für Physik / ETAP
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

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Start: 20:00
End: 22:00

Unsere Arbeit befasst sich mit Aufnahmen des südlichen Sternenhimmels aus den 60er und 70er Jahren, die auf Fotoplatten im Archiv der Dr. Karl Remeis Sternwarte (Astronomisches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg) in Bamberg lagern. Hierbei lassen sich immer wieder Objekte beobachten, die trotz mehrfacher Aufnahmen derselben Himmelsregion nur auf einer einzigen Platte zu erkennen sind, sogenannte Optical Transients.

Markus Hadwiger, Fabian Kopel und Robert Macsics
Preisträger der Astronomischen Gesellschaft und von "Jugend forscht"
Bamberg

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Start: 20:00
End: 22:00

Dr.Caroline Liefke vom Max-Planck-Institut auf dem Königstuhl in Heidelberg berichtet aus vorderster Front der astronomischen Forschung:
Bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass viele Sterne - auch die Sonne - „aktiv“ sind: Sie zeigen Flecken und Massenauswürfe, oft in Verbindung mit Helligkeitsausbrüchen, sogenannten Flares. Zweimal hat Carolin Liefke im Rahmen ihrer Doktorarbeit die Möglichkeit gehabt, mit einem der vier 8m-Teleskope des Very Large Telescope in Chile und dem Röntgensatelliten
XMM-Newton solchen Flares auf Sternen nachzujagen. Reisen Sie mit ihr nach Chile zum Beobachten, schauen Sie ihr im Anschluss bei der Datenauswertung über die Schulter und erfahren Sie, was man daraus über die Sterne lernen
kann.

Dr.Caroline Liefke
Haus der Astronomie
Center for Astronomy Education and Outreach
Heidelberg/

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Start: 20:00
End: 22:00

Der Vortrag ist allgemeinverständlich für interessierte Laien konzipiert und wie stets in dieser Vortragsreihe für die Gäste kostenlos.

Prof.Dr.Matthias Bartelmann
Institut für theoretische Astrophysik
Universität Heidelberg

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Start: 20:00

Die Geburtsstätten heißer und heller Sterne sind tatsächlich kalte und dunkle Wolken aus Gas und Staub. Um den Prozess der Entstehung von Sternen untersuchen zu können sind optische Aufnahmen nahezu unbrauchbar. Wegen der dichten Materie und den tiefen Temperaturen müssen die frühen Phasen durch die Analyse von Infrarotstrahlung untersucht werden, wovon der größte Teil durch die Erdatmosphäre verschluckt wird. Das im Mai 2009 gestartete ESA-Weltraumteleskop "Herschel" ermöglicht Untersuchungen in bislang unerreichter Präzision und Detailschärfe.

Dr. Markus Nielbock
Max-Planck-Institut für Astronomie
Heidelberg

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